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Über Mich

Lange Zeit lebte ich im Funktionsmodus. Aufgrund verschiedener Umstände und traumatischer Erfahrungen konnte ich meine körperlichen Grenzen kaum wahrnehmen oder habe sie übergangen. Ich pendelte zwischen starkem Getriebensein – sehr schnelles Arbeiten, kaum Pausen – und tiefer Erschöpfung. Irgendwann waren sowohl körperliche Beschwerden als auch psychische Symptome nicht mehr zu ignorieren. Yoga wurde in dieser Zeit mein Anker. Gleichzeitig merkte ich, dass klassische Yogastunden für mich zunehmend schwierig wurden. Entweder war ich stark leistungsorientiert und damit beschäftigt, die Asanas „richtig“ oder möglichst gut auszuführen – ohne wirklich ins Spüren zu kommen. Oder bestimmte Haltungen, insbesondere sehr öffnende und lange gehaltene Asanas, waren für mich überfordernd oder triggernd. Da ich mich selbst kaum wahrnahm, kam es teils überraschend zu Panik – während oder nach der Haltung. Auch Affirmationen oder Suggestionen wie „Genieße die Haltung“ oder „Die Position fühlt sich stabil und entspannend an“ erzeugten in mir oft Druck und Anspannung – das Gegenteil dessen, was Yoga eigentlich unterstützen möchte. 2021 kam ich erstmals mit traumasensiblem Yoga und der Trauma-Yogatherapie in Kontakt. Dadurch begann ich, meinen Körper auf eine neue Weise kennenzulernen und wahrzunehmen. Das Wissen über das Nervensystem und dessen Reaktionen gab mir Orientierung und Sicherheit. Schritt für Schritt konnte ich meinen Körper wieder als einen Ort erleben, der auch schwierige, heftige Gefühle und Erinnerungen halten kann. Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit.

Frauke sitzt auf einer Yogamatte und hält eine Hand in ruhiger Geste erhoben

Mein Weg

Was mir wichtig ist

Traumasensibilität bedeutet für mich eine Haltung, die weit über den Yoga-Raum hinausgeht:
Jeder Mensch hat individuelle körperliche und mentale Grenzen – mit oder ohne Trauma. Diese Grenzen respektiere ich.
In meinen Räumen gibt es keine Bewertung, kein "richtig" oder "falsch".

 

Mir sind Vielfalt, Offenheit und Respekt wichtig.
Deshalb gilt: All bodies, all genders, all people welcome.
Alle Menschen sind willkommen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion, körperlichen Möglichkeiten oder Lebenserfahrungen.

 

Mir ist wichtig, dass du dich so sicher wie möglich fühlst (safe as possible space):

  • Du darfst jederzeit Pausen machen, den Raum verlassen oder eine Übung anpassen.

  • Es gibt keine Suggestionen oder Anleitung zur positiven Wahrnehmung – du darfst fühlen, was gerade da ist.

  • Alles geschieht in deinem Tempo, du entscheidest.

Frauke steht in der Baum-Haltung auf einem Balkon und blickt ruhig in die Landschaft

Ausbildung und Erfahrung

  • seit 2014: Eigene Yoga- und Körperarbeitspraxis 

(mit verschiedensten Seminaren / Workshops zur Weiterbildung)

  • 2022: Grundausbildung Hatha / Vinyasa Yoga

200h bei Antje Schlaich (WAY Yoga)

  • 2022: Yin Yoga

32h bei Tanja Seehofer

  • 2022: Traditionelles Tantrisches Hatha Yoga

50h bei Wanda Badwal

  • 2023 - 2025: Traumasensibles Yoga (TSY) und Ausbildung Trauma-Yogatherapie

224h nach Dunemann-Weiser-Pfahl

  • 2024: Teacher Training Embodied Yin™ 

50h bei Satu Tuomela

  • 2024: Advanced Teacher Training DEPTH: Embodied Yin™, Somatics

100h bei Satu Tuomela

  • 2024: Trauma and Tension Releasing Exercises (TRE)® Basis I

nach David Bercelli

  • 2024 - 2025: Trainerin für Übungen zur Somatisch Orientierten Sicherheit (S-O-S)® + neurobiologische Hintergründe 

100h bei Kati Bohnet

  • 2025: Kinderyoga Ausbildung

32h bei Farina Schnell

Ursprünglich habe ich als Ökonomin im öffentlichen Dienst gearbeitet, bevor ich mich beruflich nach und nach mehr der körperorientierten und traumasensiblen Arbeit zugewandt habe.

Meine Arbeit basiert auf über 700 Ausbildungsstunden im Bereich Yoga, traumasensibles Yoga, somatischer und nervensystemorientierter Körperarbeit sowie auf einer kontinuierlichen eigenen Yoga- und Körperarbeitspraxis seit 2014. Regelmäßige Inter- und Supervision zur Überprüfung der eigenen Arbeit sind für mich ein wichtiger Bestandteil.

 

Ich verfüge über ein fundiertes Verständnis von Nervensystem, Trauma und Ressourcenarbeit, gewachsen aus mehrjährigen Aus- und Weiterbildungen, fortlaufender Selbsterfahrung und der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen körperorientierten und therapeutischen Ansätzen aufgrund persönlicher Betroffenheit.

Ich bin Mitglied im Yoga für alle e. V. und arbeite als YOGAHILFT-Lehrerin, das Programm legt einen besonderen Fokus auf Zugänglichkeit, soziale Sensibilität und einen nicht leistungsorientierten Yoga-Begriff.

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